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Ein Film schreibt Geschichte

Ein reicher Unternehmer verführt eine junge Frau zu sadomasochistischen Liebesspielen. Das ist im Wesentlichen die Handlung jenes Filmes, der gute Chancen hat der erfolgreichste zu werden, der jemals in unseren Kinos gelaufen ist.

Das Phänomen ist leicht erklärbar: jeder weiß, dass sich Sex gut verkaufen lässt, offenbar umso besser, je anrüchiger er sich darstellt. Dabei ist Sadomasochismus sehr wohl eine normale Spielart menschlicher Sexualität. Sie handelt von Macht und Unterwerfung, von Demütigen und Gedemütigtwerden. Solange die Spielregeln der Sexualität nicht überschritten werden, ist nichts dagegen ein zu wenden, weder moralisch, noch juristisch.

Eine der Spielregeln wäre, dass niemand zu sexuellen Handlungen gezwungen werden darf. Auch nicht durch jene Zwänge, die durch einen Kinofilm lanciert werden könnten.

Wie die Praxis zeigt besteht aber genau darin die Gefahr dieses Filmes. Statt zu einer Befreiung der Sexualität, nämlich der Darstellung seltener Sexualpraktiken als „normale“ Spielart menschlicher Sexualität, kommt es zur Banalisierung der Sexualität als Modetrend.

Dazu einige klärende Worte: die sexuelle Vorliebe (Präferenz) eines Menschen ist spätestens mit dem Eintritt der Pubertät unveränderbar. Sie ist das Produkt aus Biologie, Erziehung und persönlichen Erfahrungen und daher bei jedem Menschen einzigartig. Nichts und niemand – auch nicht ein Film - macht aus Ihnen einen Sadisten oder Masochisten, wenn sie es nicht schon vorher gewesen sind. Während sich bei 15 – 20 Prozent aller Männer sexuelle Phantasien (auch) rund um sadomasochistische Praktiken drehen, gibt es bei den Frauen kaum messbare Größen. Aus Angst von ihren Partnerinnen abgelehnt oder gar in das Eck des Perversen gedrückt zu werden verschweigen viele Männer die ihnen eigenen Präferenzen und leben ihre Vorlieben nicht selten in „Clubs“ aus.

Aus der Sicht des Sexualmediziners ist dies ein nicht gangbarer Weg. In einer von gegenseitigem Verständnis getragenen Partnerschaft sollte es möglich sein, auch über außergewöhnliche sexuelle Wünsche zu reden. Dabei geht es gar nicht um Verurteilung oder Akzeptanz. Die Frage, die sich Ihnen stellt, liebe Frauen, ist, wie weit Sie bereit sind mit zu machen oder nicht.

Vielleicht kann dieser Film diesbezüglich ein wenig aufklären, dann hätte er wenigstens einen Sinn und diente nicht bloß dem Voyeurismus.

 

Dr. Georg Pfau

www.sexualmedizin-linz.at

 

 
 
 
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