BUCHEMPFEHLUNG:

"MÄNNER –
Die ganze
Wahrheit"

 

Für mehr Infos klicken
Sie bitte hier ...

 

"Mann | Frau
SEX"

 

Für mehr Infos klicken
Sie bitte hier ...

 

 

 

Kontaktformular Fragen und Antworten Wegbeschreibung

 

 

Therapie der Paraphilien

Paraphilien beschreiben Bedürfnisstrukturen, die per se nicht zur Delinquenz führen müssen, solange nicht auch ein sexuelles Verhalten damit verbunden ist, bei dem jemand Dritter zu Schaden kommt oder eine Verletzung des sexuellen Selbstbestimmungsrechtes vorliegt. Wir wissen aus der Pädophilie, dass sehr viel mehr Männer bei der Masturbation oder beim Sex an kindliche Körper denken als es dann tatsächlich zu Übergriffen gegenüber Kindern kommt (sexuelle Phantasien 9,4% aller Männer, Sexualverhalten 3,8% aller Männer, aus Beier,Bosinski,Loewit: Sexualmedizin).

Ich vertrete die strikte Meinung, dass die meisten Männer mit paraphilen Erregungsmustern, vor allem solche mit einer paedophilen Ausrichtung, auch ohne das Kriterium der Delinquenz einer Therapie zugeführt werden sollten, denn niemand kann vorhersagen, wann aus einer Phantasie sexuelles Verhalten wird. Die Tendenz zur Leugnung oder zum Verschweigen solcher Phantasien macht dies allerdings unmöglich, eine Therapie ist daher meistens die Folge einer bereits begangenen Straftat. Therapien sollten aber einerseits praeventiven Charakter haben, andererseits sind Männer mit paraphilen Erregungsmustern nicht selten von einem Gefühl der Minderwertgkeit befallen, glauben, schlechte Menschen zu sein. Selbstvorwürfe dieser Art bestehe auch ohne deliquentes Verhalten, eine Therapie ist daher auch die Chance für betroffene Männer, ihren eigenen Selbstzweifeln zu begegnen.

Eine "inhaltliche" Therapie ist grundsätzlich nicht möglich, man kann keinen "Schalter umlegen", der die Art der Erregungsmuster verändert. Eine Therapie kann daher nicht darauf abzielen, die Paraphilie "auszutreiben" (weil das nicht gelingen wird!), sie kann lediglich versuchen Strategien zu entwickeln, die es dem betroffenen Mann ermöglichen, auf das Ausleben verbotener sexueller Praktiken zu verzichten.

Alle Männer mit sexuellen Gedanken, deren Ausleben andere Menschen nötigen oder ihnen Schaden zufügen würde, sind daher angehalten sich in Therapie zu begeben, BEVOR aus der Vorliebe eine gelebte sexuelle Praxis wird. Darin sehe ich die Tätigkeit des Sexualmediziners!

Aus meiner sexualmedizinischen Praxis weiss ich, dass die Selbsterkenntnis paraphiler Phantasien schon ein schwieriger Schritt ist, umso schwieriger ist es natürlich, mit einem Arzt darüber zu sprechen. Umgekehrt gelingt es aber nicht selten, Patienten ihr "schlechtes Gewissen" zu nehmen, weil die gebeichtete Missetat (noch) nicht stattgefunden hat, oder vielleicht sogar durchaus dem gesellschaftlichen Konsens entspricht.

Die Charité in Berlin hat ein vielbeachtetes Programm zur Behandlung von (noch) nicht deliquent gewordenen paedophilen Männern sehr erfolgreich laufen.

Das Ziel einer Therapie kann nur sein, nicht den Menschen zu ändern, denn das ist nicht möglich, sondern Schaden an unschuldigen Opfern zu verhindern.

 
 
 
ES IST MIR WICHTIG DARAUF HIN ZU WEISEN, DASS ICH ALS AUTOR DIESER WEBSITE UNABHÄNGIG BIN. DIESE WEBSITE IST VON NIEMANDEM GESPONSERT ODER UNTERSTÜTZT, SIE FINANZIERT SICH AUS MEINER TÄTIGKEIT ALS ARZT UND DIEJENIGEN PATIENTEN, DIE ÜBER DIESE HOMEPAGE DEN WEG IN MEINE PRAXIS FINDEN. SIE WERDEN DAHER AUCH KEINERLEI WERBUNG ODER POP-UP`s FINDEN. ES GIBT KEINE VERPFLICHTUNG ZUR RÜCKSICHTNAHME AUF DRITTE, ZUM BEISPIEL PHARMAFIRMEN ODER ANDERE POTENZIELLE GELDGEBER. ICH FÜHLE MICH DER WISSENSCHAFT VERPFLICHTET UND MEINEM GEWISSEN.