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Über die Sexualität des Menschen

Sex-Probleme: Zu viel Augenmerk auf den Orgasmus

Experte kritisiert „übersexualisierte“, aber „untererotisierte“ Welt

Wien/Linz

 

Herbe Kritik an der gängigen Übersexualisierung der Welt übt der Männerarzt Georg Pfau http://www.maennerarzt-linz.at im pressetext-Interview zum Problemfall „Sexuelle Störungen bei Männern“. „Sexualität wird vor allem von Männern zu sehr in der Trilogie ‚Erektion, Penetration, Orgasmus’ gesehen. Das zwanghafte Durchlaufen sämtlicher drei Merkmale muss eigentlich zum Versagen führen, denn auch Männer sind keine Maschinen“, so der Mediziner über eine der Ursachen für das Versagen des „starken Geschlechts“. Zu konkrete Vorstellungen von Sex führen nämlich zu Leistungsdruck, und dieser sei einer der größten Feinde von gutem Sex.

 

„Wie gesagt, leben wir in einer ‚übersexualisierten’, aber ‚untererotisierten’ Welt, in der die sexuellen Störungen zuzunehmen scheinen“, bringt es der Experte auf den Punkt. Dieser Slogan sage schon sehr viel aus, denn der Versuch, Sexualität auf das rein mechanische, orgiastische Erleben zu reduzieren, schlage fehl. „Die menschliche Sexualität hat viele Dimensionen und Facetten, und ist nicht auf Reproduktion, noch weniger auf reine ‚Lust’ zu reduzieren.“ Nach Meinung des Mediziners gibt es vier wesentliche Gründe, warum Sex zunehmend problematischer wird: Erstens besteht eine allgemeine Problematik der Beziehung zwischen den Geschlechtern. „Die Neudefinition der Geschlechterrollen führt oft zur Verunsicherung von Männern und Frauen. Vor allem die Männer sind es, die den Spagat zwischen Hausmann und feurigem Liebhaber immer schlechter schaffen.“

 

Zweitens sei es die bereits auf den Punkt gebrachte „Tabuisierung der Erotik“. „Sexualmediziner sind sich einig, dass es immer schwieriger wird bei aller „political Correctness“ zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Flirten ist gefährlich geworden, denn allzu schnell könnte man einer sexuellen Belästigung beschuldigt werden“, meint  Dr. Pfau. Viele Männer und Frauen würden zuerst eine gewisse Dosis Alkohol brauchen, um sich überhaupt fähig zu fühlen, sich einzulassen. Der dritte Punkt sei die Überbewertung des Orgasmus beim Mann. Der vierte Punkt betrifft die generelle Kurzlebigkeit unserer Zeit. „Der Wunsch, alles schnell und gleich erleben zu wollen, lässt einer Vertrauensbildung zwischen den Partnern keine Chance. Und ohne das notwendige Vertrauen gibt es keinen guten Sex“, subsumiert Pfau.

 

In seiner Praxis gebe es immer häufiger Patienten, die unter Versagensangst leiden, berichtet Pfau. „Die Versagensangst ist natürlich typisch männlich. Nur Männer können beim Sex so was wie Versagensangst entwickeln, denn sie haben den aktiven Part beim Sex, etwa durch das Erfordernis, eine Erektion zu entwickeln.“

Frauen können in diesem Sinne nicht versagen. „Das typische Problem ist auch, dass Männer dazu neigen, ihre Ängste nicht zu verbalisieren, sondern sie durch Vermeidungsverhalten gar nicht erst aufkommen zu lassen.“ Das bedeute, dass sie lieber ganz auf Sex verzichten, als sich ihren Ängsten zu stellen.

 

„Das zunächst männliche Problem wird somit auch zum Problem der Frau, denn Sexualität funktioniert nur paarweise und sexuelle Störungen betreffen beide Partner“, meint Pfau, der betont, dass Sexualmedizin deswegen üblicherweise auch Paartherapie sei. Die Ursache für das Versagen ist allerdings vielschichtig und reicht von echter Krankheit wie etwa Diabetes bis hin zu einem psychischen Problem. Deswegen bedarf jede Erektionsstörung einer genauen Exploration durch einen Mediziner, nicht selten ist sie nämlich nur Teilsymptom einer systemischen Erkrankung.  „Vereinfachend könnte man nun sagen, dass „Versagensangst“ die Folge von „Versagen“ ist. In weiterer Folge geht man einfach allen Situationen aus dem Weg, die das Versagen evident werden lassen könnten.“ „Vermeidungsverhalten“ sei somit eine ganz normale, menschliche Reaktion auf solche Situationen.

 

Die Sexualmediziner gehen das Phänomen der Versagensangst allerdings höchst unterschiedlich an. „Manchmal ist es das einfachste, den Mann mittels Medikamenten seine Versagensangst vergessen zu lassen, denn wenn alles wieder ein paar Mal zur Zufriedenheit aller funktioniert hat, ist der Bann meistens gebrochen“, so Pfau.  Dies sei allerdings nicht immer so einfach. „Die offizielle Sexualmedizin hat ganz andere Ansatzpunkte und versucht, sexuelle Störungen ganz anders zu therapieren, nämlich unter Einbeziehung der Partnerin, vor allem aber ohne Hilfsmittel, die die Sexualität erneut auf den Orgasmus reduzieren.“

 

„Versagen ist auch beim Sex sehr häufig die Folge von zu hoch gesteckten Erwartungen“, kritisiert der Mediziner. „Versagen“ könne man nämlich nur, wenn die Erektion als unerlässlicher Bestandteil der Sexualität gilt. Dies müsse aber nicht sein. „Es ist zwar nicht ganz einfach, aber  durchaus zielführend, Männer dorthin zu bringen, wo wir sie haben wollen: befriedigenden Sex kann man auch ohne eine Erektion haben“, meint der Mediziner abschließend im pressetext-Gespräch.

 
 
 
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