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Die Pille verändert die Frau

Die Erfindung der „Pille“ geht zurück auf die 1960er Jahre. Trotz großer Bedenken trat sie binnen weniger Jahre ihren Siegeszug an. Nur fünf Jahre nach ihrer Erstzulassung wurde sie in den USA schon von 41% der Frauen unter 30 Jahren genommen. Sie wurde gepriesen als „die Erfindung des Jahrhunderts“, Feministinnen sahen in ihr den „Befreier der weiblichen Sexualität“, tatsächlich kam  es durch sie zu einer Entkopplung von Sexualität und Fortpflanzung.

Nur aber scheinen die Frauen „pillenmüde“ zu werden.

In Internetforen beklagen Frauen Nebenwirkungen wie Depressionen, psychische Veränderungen und sexuelle Lustlosigkeit. „Erst nach dem Aufhören merkt man, wie sehr einen die Hormone verändern“, - so lautet nur eines von vielen Statements.

 

Hormonbehandlungen haben natürlich ihre Berechtigung in der Behandlung von Krankheiten, solche Indikationen werden hier nicht in Frage gestellt.

Fest steht, dass die Verordnung der „Pille“ aus Gründen der Verhütung nicht der Behandlung einer Krankheit dient, sondern eine Lifestylebehandlung darstellt.

Vergleicht man die rigiden Gesetze, in denen lifestylebedingte Hormongaben an Männer  geregelt werden, stößt man auf grobe Ungereimtheiten: was bei den Männern kriminell ist, ist bei den Frauen eine Frage der Selbstbestimmung.

 

Wirkprinzip

Die Pille ist ein Hormonpräparat aus weiblichen Sexualhormonen. Sehr kleine Mengen an Hormonen unterbinden die körpereigene Hormonsynthese, den Ablauf des weiblichen Zyklus und vor allem natürlich den Eisprung. Deswegen können Frauen dann nicht schwanger werden.

Damit wird ganz wesentlich in den natürlichen Hormonhaushalt einer Frau eingegriffen, indem Hormonspiegel im Gesamten dramatisch reduziert werden. Eine Frau, die die Pille nimmt, verfügt über wesentlich geringere Mengen an Sexualhormonen als eine Frau, die die Pille nicht nimmt.

So weit so gut.

Sexualhormone haben aber auch noch ganz andere Wirkungen als die Auslösung des Eisprungs. Sie prägen das äußere Erscheinungsbild und die psychologische Befindlichkeit einer Frau. Somit kann die Pille noch viel mehr als bloß Schwangerschaften verhindern, ihre Wirkung ist vor allem dann sehr weitreichend, wenn sie bereits in sehr jungen Jahren gegeben wird.

 

Entweiblichung

Was für manchen eigenartig klingen mag, wird inzwischen heftig diskutiert: es kommt mit der Pille zu einer Entweiblichung (Defeminisierung) der Frauen. Durch die Gabe sehr geringer Dosen an Östrogenen und/oder Gestagenen sinken messbar die Hormonspiegel in Frauenkörpern. Es ist leicht verständlich, dass mit der Pilleneinnahme schon während der Pubertät die weibliche Ausgestaltung eines Mädchenkörpers behindert wird, sowohl in körperlicher, aber auch in psychologischer Hinsicht. Körperliche Anzeichen sind Mädchenkörper mit barpiepuppenähnlichen Proportionen, das knabenhafte Verhalten vieler Mädchen mag das psychologische Äquivalent sein für den pillenbedingten Östrogenmangel.

Diese Hypothesen werden durch epidemiologische Beobachtungen untermauert: dort nämlich, wo die „Pille“ nicht so weit verbreitet ist, stellt man genau diese Erscheinungen nur im wesentlich geringeren Ausmaß fest. Gemeint sind die katholischen, orthodoxen oder muslimischen Länder des südlichen Europas.

 

 

Pille und Partnerwahl

Es ist ein Faktum, dass Sexualhormone die Sexualzentren modulieren, und damit auch die sexuelle Vorlieben.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich unter der „Pille“ die Selektionskriterien für potenzielle Sexualpartner verändern, und zwar für Männer und Frauen.

Versuche haben gezeigt, dass Frauen unter Pilleneinnahme andere Männer attraktiv finden, als wenn sie die Pille nicht nehmen würden.

Auch für die Männer sind Frauen mit Pille auf andere Weise attraktiv als ohne Pille.

Dies liegt an den Pheromonen, den Erotiklockstoffen. Sie sind ein Gemisch von Sexualhormonen und dem Nebennierenhormon DHEA. Veränderungen in der hormonellen Ausstattung können daher auch die Chemie zwischen Sexualpartnern verändern.

 

Conclusio

Auch Befürworter der Pille bestreiten nicht, dass die Pille die Gesellschaft verändert hat.

Für manche ist dies ein Segen, für andere ein Fluch.

In körperlicher Hinsicht kommt es zu einer Entweiblichung der Frauen und damit zu einem Angleichen der Geschlechter – die Frauen werden immer „männlicher“.

Die Vermännlichung von Frauen betrifft auch ihre Psychologie, konkret ihre Denkweise und ihre emotionale Erlebniswelt.

In sozialer Hinsicht verursachte die Pille eine Veränderung der Sexualität, indem sie Sexualität und Fortpflanzung entkoppelte. Die vielgepriesene sexuelle Befreiung der Frauen kann ich allerdings nicht feststellen, ganz im Gegenteil führt die Empfängnisverhütung häufig zu sexueller Nötigung. Im Bewusstsein, dass ja „nichts passieren kann“ wird ungenierter Sex gefordert.

 

Die Pillenmüdigkeit der Frauen könnte die Gesellschaft neuerlich verändern:

durch die Neuinszenierung von Weiblichkeit.

 

Dr. Georg Pfau

Sexualmediziner

 

 
 
 
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