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Sexualität im Alter

Sexualität ist ein Grundrecht jedes Menschen, unabhängig vom Geschlecht, der sexuellen Orientierung, des sozialen Standes und des Alters. Es gilt als Paradigma in der Sexualmedizin, dass Sexualität über das Gelingen einer Beziehung entscheidet, die Beziehung wieder über das Gelingen des Lebens an sich. Es ist ein Indiz für die Arroganz der Jugend, den alten Menschen ihr Recht auf Sex abzusprechen. Wie denn?, Mit was denn? Mit wem denn?...sind die Fragen, die hier gestellt werden.

Die alternsbedingten Veränderungen am Körper verändern zwar die Voraussetzungen unter denen Sex stattfinden kann, doch bedeutet das noch lange nicht den Verzicht auf Sexualität. Um den Ansprüchen der alten Menschen auf Sexualität Glaubhaftigkeit zu verleihen, muss „Sex“ grundsätzlich anders definiert werden als dies dem gültigen gesellschaftlichen Konsens entspricht. Weg von der reproduktiven Dimension, weg von der reinen Genitalität, hin zur Erfüllung der psychosozialen Grundbedürfnisse nach Geborgenheit, Akzeptanz und Liebe im emotionalen, aber auch körperlichen Sinn. Männer haben mit dieser Form der Definition von Sexualität erfahrungsgemäß größere Probleme als Frauen, denn männliche Sexualität ist evolutionsbiologisch primär auf Penetration und Ejakulation ausgerichtet. Doch gerade die Fähigkeit zur Erektion und Ejakulation („Potenz“) ist erheblichen alterungsbedingten Veränderungen unterworfen und es wird noch vieler Bemühungen bedürfen, die Männer davon zu überzeugen, dass es „Orgasmen auch ohne Ejakulation“ geben kann.

Auch Ärzte sind oft hilflos....
Meine Männersprechstunde, aber auch meine sexualmedizinische Praxis beschäftigt sich mit allen möglichen sexuellen Störung, selbstverständlich ist der "Hit" die Erektionsstörung, der vorzeitige Samenerguss, aber auch die verminderte Libido von Männern und Frauen mit zunehmendem Alter...

Erfahrungsgemäß kann man davon ausgehen, dass ALLE Männer, die den Weg zu mir finden, schon vorher mehrere Ärzte konsultiert haben….ihre Hausärzte, meistens aber auch schon Fachärzte, häufig nicht nur EINEN, sondern schon mehrere.

Da wird entweder ein Rezept für Viagra über den Tisch hinübergeschoben, oder aber auf den „Jahrgang“ verwiesen…..schauen Sie doch mal auf ihr Alter….was wollen Sie denn eigentlich?!

…so als wäre Sexualität das Vorrecht der Jugend….so, als würde man ab einem gewissen Jahrgang auf Sex verzichten müssen.

Patienten berichten über Interesselosigkeit gegenüber der Thematik, meistens fühlen sie sich im Stich gelassen, mit ihren Problemen nicht einmal wahrgenommen. Da nimmt "man" sich einmal ein Herz und spricht dieses schwierige Thema an und dann dies....

Auch Ärzte sind oft hilflos gegenüber sexuellen Störungen. Die Sexualmedizin ist ein eigenes Fach in der Medizin und das aus gutem Grund. Man muss sich schon mit der Thematik befassen um kompetente Beratung bierten zu können, tja, und interessieren muss man sich auch dafür, sonst fehlt der Enthusiasmus des Therapeuten.

Nein, nein….Sexualität ist nicht das Vorrecht der Jugend….Männer und Frauen aller Alterstufen brauchen Sexualität als Motor Ihres Daseins, SEX ist der Inbegriff von Lebensqualität, das Selbstverständnis des Lebens an sich. Das Bedürfnis zur körperlichen Hingabe liegt in unseren Genen, ist so alt wie die Menschheit selbst....

Auch ältere Menschen, Männer wie Frauen wollen Sexualität und wie man hört gibt es sie auch, denn laut einer EU-Studie nimmt die sexuelle Zufriedenheit über dem 50. Lebensjahr wieder zu, während die der 20-jährigen sinkt.
Wir wissen es: ältere Menschen haben Sex und haben auch guten Sex.

„Schauen Sie doch einmal auf Ihr Alter“ ist wohl die arroganteste Art, Sexualität im Alter zu diskreditieren. Der Wunsch nach Sex wird abstrahiert und in das Reich des Absurden verwiesen. "Schauen Sie sich doch in den Spielgel!", sonst noch Wünsche?

Mit dem Älterwerden ändert sich vieles, das heisst aber noch lange nicht, dass man darauf verzichten muss. Wir wissen, dass mit zunehmendem Alter viele Speisen nicht mehr gegessen werden können, der Magen, die Galle, die Bauchspeicheldrüse, alles Organe, die mit zunehmendem Alter defizient werden….doch kann man deswegen dem älteren Menschen das Recht auf Essen absprechen…? Essen ein Vorrecht der Jugend,?...- bloss, weil sich die Essensgewohnheiten mit zunehmedem Alter ändern, weil Männer nicht mehr so schlingen können, sondern behutsamer kauen müssen, schon der defekten Zähne wegen?

„Nein!“ werden sie sagen, Essen bleibt bis zum Tod eine lustvollöe Beschäftigung mit sozialen und gesellschaftlichen Ansprüchen….auch wenn sich die Essensgewohnheiten ändern und auch ändern müssen….

Genauso ist es beim Sex…natürlich ändert sich der Sex mit zunehmendem Alter, wie man hört nicht unbedingt zum schlechteren...doch eines ist ganz sicher...meine Herren, meine Damen, egal wie alt Sie sind, für guten Sex recht`s immer, selbst ohne Viagra....Voraussetzung ist der Wunsch danach!!

Der biologische Aspekt
Die von der Psychologie abgekoppelte, biologische Funktionalität ist der eigentliche Grund, warum Sex im Alter zum Problem wird. Einmal durch den (teilweisen) Verlust der Organfunktionen, wie die der Erektion, Ejakulation oder auch der Scheidenlubrification, zum anderen aber auch durch den Verfall des äusseren Erscheinungsbildes, das im Zeitalter der Jugendlichkeit und der Schönheit als Limit für die sexuellen Ansprüche Älterer gilt. Nicht umsonst boomen alle Methoden der artefiziellen Konservierung eines jugendlichen Äusseren, Schonheitschirurgen und Anti-Aging-Ärzte machen ihre gesunden Geschäfte.

Doch "Schönheit hat ihre Wurzeln in einer angemessenen Liebe zu sich selbst (S.Freud)" und daher sind all diese Massnahmen zu hinterfragen.

Mein Ansatz zu einer Verzögerung des Alterungsprozesses ist ein gesunder Lebensstil. Regelmäßiges Ausdauertraining, Krafttraining, ausgewogene Ernährung unter Verhinderung von Übergewicht und ein reges Sexualleben sind ein wahrer Jungbrunnen für Männer und Frauen und wirken sich positiv auf die Spiegel körpereigener Energiehormone aus. Eine ganz besonders große Rolle für die Männer spielt hier deren Sexualhormon Testosteron, dessen kontinuierlicher Abfall Männern schon ab 30 zu schaffen machen kann. Das Checken der Hormone, eine Korrektur abträglicher Lebensgewohnheiten und gegebenenfalls ein Hormonersatz kann die Befindlichkeit des alternden Mannes erheblich verbessern.

Der psychologische Aspekt
So sehr Sexualität im Alter unter einem organischen Funktionsverlust leiden kann, so gering ist die Rolle der Emotionalität, die sich zwar ändert, selten aber zum Hindernis für Sexualität wird. Die psychosozialen Grundbedürfnisse sind unabhängig vom Alter, auch wenn sich das Verlangen nach ihnen zunehmend verstärkt. Strebt der junge Mensch noch primär nach der Verwirklichung materieller Ziele, ist Partnerschaft und Liebe für den Älteren der Sinn des Lebens an sich.

Ein besonderes Problem für Sex im Alter ist die Tabuisierung von Seiten der Gesellschaft. Um Sex zu haben, hat man schön und attraktiv zu sein....wird sugeriert, fast schon als wären Falten ein Grund nicht mehr liebenswert zu sein.

Die Angst zurückgewiesen zu werden ist ein stetiger Begleiter des Älterwerdens....und ein Hindernisgrund für die Anbahnung von Zärtlichkeiten. Eine liebevolle Partnerschaft besitzt die besten Voraussetzungen für Sex auch im Alter, all jenen, denen es versagt blieb, eine Lebenspartnerschaft zu begründen sei versichtert, dass das Bedürfnis nach "Streicheleinheiten" jedem Menschen eigen ist.

Der syndiastische Aspekt
Das Syndiastische Prinzip der Sexualität (Prof.Beier/Berlin) beschreibt das duale Nebeneinander einer psychologischen und einer biologischen Komponente. Während die Veränderungen in der Psychologie kaum unbewältigbare Probleme mit sich bringen (abgesehen von der Tabuisierung), unterliegt die Biologie - vor allem die des Mannes - erheblicher Funktionseinbussen, die die Fähigkeit zum Sex in Frage zu stellen scheinen.

Die emotionalen Bedürfnisse von älteren Männern und Frauen unterscheiden sich von denen der Jugend kaum, wohl aber die biologischen Fähigkeiten. Die syndiastische Sexualtherapie wird diesem Umstand gerecht, indem sie grundsätzlich die emotionale, psychosoziale Komponente der Sexualität in den Vordergrund stellt. Männern und Frauen, die ihre Sexualität nach diesem Prinzip verstehen, fällt es nicht schwer, die biologischen Defizite des Alterns durch eine Verlagerung der Sexualität auf die emotional-psychologische Ebene wett zu machen.

Die Lösung des Problemes
Das Konzept des asexullen Alters wird wohl kaum der Wegbereiter sein für ein erfülltes Leben. Um in den Genuß von Zärtlichkeiten zu kommen, muss man sie bejahen, man muss sie begehren und das Umfeld dafür aufbereiten.

Es bedarf einer gewissen Standfestigkeit und Eigenliebe um sich selbst als liebenswert zu erkennen, eine unabdingbare Vorausetzung es auch wirklich zu sein.

Die Sicht der Dinge programmiert den Erfolg oder das Scheitern. Der Alterssex wird sich ganz wesentlich vom Sex der Jugend unterscheiden, ob er aber schlechter ist, oder sogar besser, liegt im Auge des Betrachters, eben in der Sicht der Dinge.

 
 
 
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