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Noch ein paar Gedanken zum Sex in der zweiten Lebenshälfte

Es ist ein gültiges Denkmuster in der Sexualmedizin, dass Beziehungslosigkeit krank macht, für das Funktionieren einer Beziehung Sexualität aber unerlässlich ist.

Der Wunsch jedes Menschen nach Erfüllung der psychosozialen Grundbedürfnisse wie Akzeptanz und Geborgenheit ändern sich nicht mit dem Alter. Jeder Mensch, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, sozialem Stand oder Alter sehnt sich danach, geliebt zu werden, innerhalb einer Paarbeziehung akzeptiert und berührt zu werden. Sexualität kann und darf daher kein Privileg der Jugend sein. Eine Forderung, älteren Menschen Sexualität zu verwehren, hieße, ihnen das Recht auf Glück verwehren zu wollen.

 

Sexualität in der zweiten Lebenshälft ist nach wie vor tabuisiert, obwohl sich die Bedürfnisse nach Liebe und Körperlichkeit nicht verändern. Älterwerden bedeutet also sehr häufig ungewollten Verzicht auf Sex, das Leben in sexueller Askese. Einer der Gründe dafür mag die traditionelle Bindung von Sexualität an die Fruchtbarkeit sein. Diese unglückselige Verquickung von Sexualität und Fortpflanzung schafft es auch heute noch, Barrieren zu errichten. Dabei gibt es jenseits der Familienplanung auch noch andere gute Gründe mit dem Partner intim werden zu wollen, nämlich die eigene Lust und auch der Wunsch, dem Partner etwas Gutes zu tun. Durch nichts Anderes als durch Sexualität ist es leidenschaftlicher möglich, dem geliebten Partner Liebe und Begehren unter Beweis zu stellen.

„Sex verkörpert den Geist der Liebe!“, sagt man in der Sexualmedizin. (Loewit)

 

Jenseits von Glaubensfragen gibt es noch andere Gründe, die die Lust auf Sex mit dem Älterwerden zunichte machen. Frauen glauben, sie müssten jungendlich schön sein um sexuell anziehend zu wirken. Dabei ist wahre Liebe doch bedingungslos und gekennzeichnet durch die „rosarote Brille“. Liebe deaktiviert das Kritikzentrum im Fontalhirn, ein genialer Streich der Natur um unsere Partner, Frauen und Männer, anziehend zu machen.

Männer kennen solche Skrupel nicht, sie halten sich immer für schön genug um Sex zu haben. Doch auch sie haben ihre Motive, sich aus dem partnerschaftlichen Sexualleben zurück zu ziehen: die Angst zu versagen. Gerade die Biologie der Männer ist ein ganz wesentlicher Grund für die Restriktion von Sexualität im Alter.

 

Sexualmediziner sind sich einig, dass weit über 90% aller alterungsbedingten sexuellen Störungen psychosomatisch bedingt sind, ausgelöst von Tabus, Mythen und Ängsten. Die bekannten „Potenzpillen“ schaffen neue Abhängigkeiten und erneuern durch Gleichsetzung von Sexualität mit Erektion den Leistungsdruck.

Psychosomatisch bedingte Störungen können nur durch Psychotherapie behoben werden, Sexualtherapie ist eine besondere Form der Psychotherapie. Sie ist gebunden an die sexualtherapeutische Kompetenz des Behandlers und die Paardimension. Zur Sexualtherapie kommt nicht der Mann alleine, auch nicht die Frau, sondern immer  beide, denn Sexualität funktioniert nur paarweise.

 

 
 
 
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