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Die Diagnose " Krebs" macht Angst

Die Diagnose "Krebs" macht Angst. Die bevorstehende Therapie, die Ungewissheit vor der Zunkunft, die Angst vor dem Tod beeinflusst im höchsten Ausmaß die Befindlichkeit, vor allem die psychische. Deshalb wird jede Tumorerkrankung die Sexualität beeinflussen, wenigstens vorübergehend.

Ganz besonders aber ist Sexualität betroffen bei Erkrankungen der Geschlechtsorgane, wenn deren Funktionalität unter dem Tumor oder der damit verbundenen Therapie leidet. Manche Operation führt auch zu einer Veränderung des Körperbildes, hier kommt noch die Angst vor dem Verlust der Attraktivität, der sexuellen Attraktion dazu. Auch diese Thematik "gehört" dem Sexualmediziner. Er bringt Hilfe in der bestmöglichen Form....unter Einbeziehung des Sexualpartners.

Allzu oft wird vergessen, dass Sexualität immer an die Paardimension gebunden ist, die Erkrankung eines Partners somit Mann und Frau betrifft.

Der/Die Partnerin gehört mit einbezogen!
Schwere Krankheiten verändern die Psyche. manche Patienten verschliessen sich, ziehen sich zurück, andere verfallen in Depressionen, wie auch immer, -die Lebensumstände ändern sich. Dabei ist niemand so sehr betroffen, wie der Beziehungspartner, der sich Sorgen macht, nicht weiss, wie mit dem Erkrankten umzugehen ist.

Daher wie immer mein Appell an Ärzte und Patienten, den Partner/die Partnerin eines Tumorkranken in die Aufklärungsarbeit mit einzubeziehen. Er/Sie muss über die Diagnose Bescheid wissen, über die Therapie, über die erwartbaren Nebenwirkungen, über die Prognose, d.h. die Chance wieder gesund zu werden.

Der Partner hat ein Recht darauf, aufgeklärt zu werden. Nichts quält so sehr wie Ungewissheit...es ist die Sache des Arztes hier Klartext zu reden.

Auswirkung von Krebserkrankungen auf die Sexualität (Beier 2003)
Diagnose und Therapie der Krebserkrankung üben auf vier sexualitätsassoziierte Variablen einen negativen Einfluss aus (Beier 2003):

1. auf das Selbstwertgefühl, das Körperbild und die wahrgenommene sexuelle Attraktivität der Patienten


2. auf die Sexualfunktion der Patienten (Appetenz, Erektion, Orgasmus) und ihrer Partner

3. auf das Sexualverhalten (Vermeidung sexueller Aktivität, Rückzugstendenz, gewohnte sexuelle Praktiken, ...)

4. auf die persönlichen Beziehungen – Frustration psycho-sozialer Grundbedürfnisse

 
 
 
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