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Was ist Sexualtherapie?

Sexualität spielt sich im Kopf ab...das ist auch der Grund, warum über 90% der sexuellen Störungen psychosomatisch bedingt sind.
Sexualtherapie ist eine besondere Disziplin der Psychotherapie, hier wird nicht "bloss ein bisschen geredet", denn das können Kumpels auch, hier werden keine Tips gegeben, denn das kann jeder Therapeut, hier werden zielorientiert Fragen gestellt, um den Patienten selbst zur Lösung seiner Probleme zu bewegen.

Der Therapeut verlässt dabei seine Rolle des "Experten", er wird zum "naiven Forscher".

Das hat seinen guten Grund, denn auch wenn der Arzt ein ausgebildeter und erfahrener Therapeut ist, über die Sexualität des ihm gegenüberliegenden Paares weiss er gar nichts.
Sexualmediziner sind auch nur Menschen und haben ihre eigene Meinung und auch ihre eigenen Vorstellungen von Sexualität. Die dürfen aber überhaupt keine Rolle spielen. Der Therapeut muss "allparteiisch" sein, er muss die Standpunkte beider Partner als gleichwertig betrachten, nicht dem einen oder dem anderen zuspielen.

Bevor eine Sexualtherapie beginnt, habe ich mir angewöhnt, Männer auch zu untersuchen um organische Ursachen auszuschliessen. Nicht selten sind mir bei dieser Untersuchung tatsächlich auch Probleme untergekommen, die durchaus Grund für sexuelle Störungen sein können. Frauen untersuche ich nicht selbst, sie müssen vor einer Sexualtherapie beim Gynäkologen (Frauenarzt) gewesen sein, was meistens ohnehin der Fall ist.

Eine Sexualtherapie besteht also nach Ausschluß organischer Ursachen aus einer reinen Gesprächstherapie mit dem Pärchen und den darauffolgenden Übungen zu Hause. Das kann nach 2 Sitzungen erledigt sein, meistens dauert es aber länger....

Wer Sex "machen" will, sollte darüber auch reden können...

"Sex ist Kommunikation". Man muss "dabei" nicht reden, Sex ist also durchaus eine non-verbale Kommunikation, doch "darüber" sollte man schon reden können.
Die Sprachlosigkeit in Sachen Sexualität ist weit verbreitet, heisst nicht ein weitbekanntes Bonmot "Sex macht man, man spricht nicht darüber!" Ganz so unwidersprochen kann ich das aber nicht hinnehmen, denn meinen eigenen Erfahrungen aus der Sexualtherapie zufolge ist "Sprachlosigkeit" sehr häufig eine der Ursachen oder eines der Symptome sexueller Probleme.

Man muss beim Sex nicht reden, man muss auch über Sex gar nicht reden, - wenn`s klappt...; doch man sollte über Sex reden können, wenn es erforderlich ist.

Die Verbalisation sexueller Wünsche und Phantasien ist immer dann zwingend erforderlich, wenn es Probleme gibt. Das kann schon immerhalb der Paarbeziehung sehr gut klappen, beim Sexualtherapeuten kommt man nicht drum herum.

Glauben Sie mir, über Sex sprechen zu können ist eine Grundvoraussetzung für guten Sex. Der Abbau von Hemmungen, die Enttabuisierung beginnt bei der Verbalisation.

Über Sex reden zu lernen ist ein Hauptziel der Sexaltherapie. Es zu erreichen erfordert Geduld, aber es klappt fast immer!

Die Sprache des Therapeuten...
Um glaubwürdig zu sein, muss sich ein Arzt ausreichend Zeit nehmen...und darf sich nicht hinter fachchinesisch verstecken! Das schreibt die Ärztewoche in ihrer 3. Ausgabe des Jahres 2009.

Quelle: Ärztewoche 3./2009 



Nun das mit der Zeit ist für mich kein Problem. Sexualmedizin ist ein heikles, das Intimleben berührendes Thema, das man nicht in 5-Minutenmedizin abhandeln kann. ICH mache daher Sexualmedizin ausschliesslich ausserhalb der Kassenordination, das sind Sie mir wert. Zeit (und Geld) zu sparen führt zu Misserfolg, und den möchte doch niemand!

Die Sprache ist ein nicht minder heikles Thema. Der Patient ist gezwungen, in dem ihm zur Verügung stehendem Vokabular zu sprechen. Der Arzt sollte in der Sprache des Patienten fortfahren, um nicht eine störende Distanz aufkommen zu lassen. Wie weit man als Therapeut dabei zu gehen bereit ist,  ist nicht selten ain Balanceakt zwischen Fraternisierung mit dem Patienten und der Aufgabe von fachlicher Seriosität. Ich habe mir angewöhnt, umgangssprachliche Ausdrücke gelten zu lassen, ein Abgleiten in die Sprache der Pornoszene aber zu verhindern.

 
 
 
ES IST MIR WICHTIG DARAUF HIN ZU WEISEN, DASS ICH ALS AUTOR DIESER WEBSITE UNABHÄNGIG BIN. DIESE WEBSITE IST VON NIEMANDEM GESPONSERT ODER UNTERSTÜTZT, SIE FINANZIERT SICH AUS MEINER TÄTIGKEIT ALS ARZT UND DIEJENIGEN PATIENTEN, DIE ÜBER DIESE HOMEPAGE DEN WEG IN MEINE PRAXIS FINDEN. SIE WERDEN DAHER AUCH KEINERLEI WERBUNG ODER POP-UP`s FINDEN. ES GIBT KEINE VERPFLICHTUNG ZUR RÜCKSICHTNAHME AUF DRITTE, ZUM BEISPIEL PHARMAFIRMEN ODER ANDERE POTENZIELLE GELDGEBER. ICH FÜHLE MICH DER WISSENSCHAFT VERPFLICHTET UND MEINEM GEWISSEN.