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Syndyastische Paartherapie

Quellenangabe: Die wissenschaftlichen Grundlagen für die "Syndyastische Paartherapie" entstammt dem Lehrbuch: Beier, Bosinski, Loewit: Sexualmedizin

 

Syn, das weiß jeder, heißt soviel wie zusammen, dyas ist das altgriechische Wort für die Zahl zwei und somit heißt syndyastisch soviel wie beides zusammen. Die Sexualtherapie, die an der Berliner Charité gelehrt wird nennt sich Syndyastische Paartherapie, aber nicht deswegen, weil beide Partner in die Therapie eingebunden werden, (was ja eigentlich selbstverständlich sein müsste).  Syndyastisch meint die beiden Komponenten des menschlichen Seins, die Psyche und die Physis, denn Sexualität berührt immer beide.
Sexualität rein aus der Physis heraus zu verstehen ist eigentlich nicht möglich, ist aber weit verbreitet. Die Konfrontation eines Arztes mit den Erektionsstörungen eines seiner Patienten wird meistens mit der Rezeptur eines der gängigen Medikamente quittiert, ohne die Frage zu stellen, ob nicht ein Beziehungsproblem die eigentliche Ursache für die mangelnde Standfestigkeit ist. "Wieder lieben können" ist der Slogan eines Werbespots für ein Potenzpräparat, das wie so häufig Liebe mit Erektion verwechset. Und schon sind wir bei der Psyche, denn der Zustand der Beziehung und deren Sexualleben hängen doch stark von den Gefühlen ab, dem Geist, der Liebe in der Beziehung.
Sex lässt sich nicht auseinanderdividieren in eine organische und eine seelische Komponente. Nur wenn Beides gemeinsam in syndiastischer Weise im Einklang steht, wird sie gelingen.

Praktische Umsetzung
Allzu oft sind sexuelle Funktionsstörungen Symptom einer systemischen Organerkrankung, deshalb muss jede Abklärung eine organische Untersuchung mit einschließen.
Bei den Frauen ist dies die Sache des Gynäkologen, bei den Männern mache ich das selbst. Diese Untersuchung sollte zu Beginn erfolgen, da sie wesentlich weniger aufwändig ist als die Paartherapie selbst.

Paartherapie
Die Paartherapie ist – wie der Name schon sagt - nur paarweise möglich, schließt also die Partnerin mit ein. In einer vertrauensvollen Atmosphäre werden die Wünsche und Vorstellungen von Sex und Liebe von beiden Beteiligten dargestellt, ins rechte Licht gerückt, ein Kompromiss erarbeitet. Manchmal werden auch Missverständnisse aufgedeckt und Kommunikationsfehler behoben.

Dabei bleibt der Therapeut im Hintergrund, lenkt das Gespräch so unauffällig wie möglich.

Das Ziel ist den Sex mit dem eigenen Partner neu zu erlernen, vielleicht auch neu zu definieren. Dafür ist es erforderlich, Erlaubnisse und Verbote auszusprechen, dem Paar selbstauferlegte Aufgaben zu geben und sich Schritt für Schritt, das heißt von Sitzung zu Sitzung weiter zu entwickeln.
Zum Schluss sollen sich die beiden Partner neu entdeckt haben, sich näher gekommen sein, sich der Bedürfnisse des Anderen besser bewusst geworden sein.

Die Sexualität wird dann in entspannter Stimmung, ohne Tabus verlaufen und Versagen gibt es nicht mehr, denn Sexualität findet grundsätzlich nur in einem Umfang statt, der beiden gefällt und der auch möglich ist.
Denn Sexualität ist ein Spiel, kein Leistungssport.

 
 
 
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