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Wenn "Sie" nicht will...

...dann betrifft das nicht nur die Frau alleine. Sexualität ist paarbezogen, "ihr" Problem ist auch "seines"...und gar nicht selten ist ja "er" der Grund für die Unlust....

Wenn "sie" nicht will, muss es also gar nicht sein, dass "sie" Schuld dran ist, ganz abgesehen, dass es "Schuld" beim Sex nicht gibt.

Wenn es keine Pflicht zum Sex gibt, muss man sich auch nicht rechtfertigen, wenn man mal nicht will....! Doch wenn dann wirklich zu wenig "läuft" oder vielleicht gar nichts mehr?...wird das sicher früher oder später zum Problem für die Beziehung. Und nicht selten scheitert eine eigentlich sonst ganz gut funktionierende Partnerschaft an der sexuellen Unzufriedenheit eines der beiden Partner.

Irgendwann werden sexuelle Probleme mit Sicherheit zum Problem für die Beziehung. Daher sind sexuelle Probleme ernst zu nehmen. Und es gibt einen Therapiebedarf, der am besten beim Sexualmediziner wahrgenommen wird. Denn zur Behandlung eines Paarproblems bedarf es einer Paartherapie.

Die Libido der Frauen ist grundsätzlich geringer als bei den Männern...
Bei vielen Pärchen, die in einem so gelagerten Fall zu mir in die Sprechstunde kommen, genügt es, ein paar "aufklärende" Worte zu sagen. Da stellt es sich nämlich heraus, dass es ein reges Sexualleben gibt, dass aber der Mann "seine" Bedürfnisse zum Mass aller Dinge macht.

Grundsätzlich gilt: "Der durchschnittliche Mann wird ein wesentlich größeres Bedürfnis zum Beischlaf haben als die durchschnittliche Frau". Das ist von der Natur so geregelt und Männer sind nun mal darauf gepolt, ihren Samen unter die Leute zu bringen. Das Dilemma liegt hier eher in unserer Kultur, die eine monogame Meziehung von uns Menschen (Männern) fordert, obwohl wir nicht dafür geschaffen sind.

Grundsätzlich gilt: "Männer und Frauen sind von Natur aus nicht monogam." Beide Geschlechter haben den - allerdings unterschiedlich stark ausgeprägten - Wunsch mit verschiedenen PartnerInnen Sex zu machen, allerdings ist die "Lust zu okkasionellen Sexualkontakten" bei Männern deutlich größer.

Dies ist keine Aufforderung zum Seitensprung. Denn das biologische Faktum "Sexualität" wurde von uns Menschen kultiviert. Beim Menschen, in unserer Kultur, hat Sexualität noch andere Dimensionen als die der Fortpflanzung, sie dient der Kommunikation in der Beziehung.

Grundsätzlich gilt: Männer und Frauen haben zwar eine unterschiedlich ausgeprägte Libido und sind von Natur aus nicht monogam, in unserer Kultur muss aber dennoch die Monosexualität in der monogamen Beziehung gefordert werden, da Sexualität noch andere Werte vermittelt als den der Fortpflanzung."

Innerhalb der Beziehung ist Sexualität ein Kompromiss auf den größten gemeinsamen Nenner. Um auf unser Problem zurück zu kommen, kann ein solcher Kompromiss nur darin bestehen, dass es eben so oft Sex in einer Beziehung gibt, wie es der Beziehungspartner mit der geringeren Libido zulässt.

Und die Männer? Sollte es in einer Beziehung weniger oft Sex geben als es den Bedürfnissen entspräche, ist das kein Grund für Seitensprünge oder das Bordell. Das einzig zulässige "Ventil" für Männer innerhalb einer Beziehung ist und bleibt die Masturbation.

Grundsätzlich gilt: Alle Männer masturbieren, selbst in intakten Beziehungen mit einem regen Sexualleben. Und das ist in Ordnung, denn es vermindert die Tendenz zur Untreue.

Wie oft ist "normal"?
Dies ist die Gretchenfrage...und sie lässt sich nicht beantworten. Es gibt keinen Experten, der Paaren "ihren" Sex diktieren kann.

Grundsätzlich gilt: "Der Sex innerhalb einer Beziehung, sowohl die Quantität als auch die Qualität, soll beide Partner zufrieden stellen." Nicht selten sind aber Leistungsdenken oder zu enge Vorstellung von bestimmten Abläufen die Ursache für Unzufriedenheit. Dies wäre ein Thema für eine Syndyastische Sexualtherapie.

Ich werde mich nun doch hinreissen lassen, "normale" Sexualität zu quantifizieren. Ich denke nach oben gibt es keine Grenzen, solange sich nicht einer der beiden Partner überfordert fühlt, nach unten würde ich das Mindestmaß bei 2x im Monat ansiedeln. Der gesunde Durchschnitt liegt wohl zwischen 2 x pro Monat und 3 x pro Woche.

Anderer Meinung? Lassen Sie sie mich wissen! georg.pfau@me.com

Wenn "sie" nun wirklich nicht will?
Ein Pärchen kommt in meine Praxis, beide jung und gutaussehend, er 29, sie 26. Beide beteuern glaubwürdig ihre Liebe zueinander, schon die Bereitschaft zur Sexualtherapie untermauert den Wunsch nach einer harmonischen, tragfähigen Partnerschaft. Es wird bereits Haus gebaut und an Nachwuchs gedacht, der sich aber gar nicht einstellen kann, weil "nichts" läuft. Richtig gelesen, es gibt Zärtlichkeiten, auch Kuscheln, - ein sehr wichtiges Zeichen für Liebe und Zuneigung...doch es gibt keine penetrierenden Verkehr. Der Mann "besorgt" es ihr manuell und masturbiert sich dann selbst bis zum Samenerguss.

Lieber Leser , solche Fälle sind nicht selten. Niemand würde vermuten wie viele Pärchen eine derart gestörte Sexualität haben, obwohl sie nach aussen einen verliebten Eindruck vermitteln. Doch es wird niemanden verwundern, wenn ich behaupte "DAS ist wirklich ein Fall für eine Therapie". Andernfalls wird diese Beziehung nicht von Bestand sein.

In einem solchen Fall spricht man von einer "Verminderten Libido der Frau", offiziell heisst das "Hypoactive Sexual Desire Disorder", kurz "HSDD".

BIOLOGISCHE URSACHEN für HSDD
In der Sexualmedizin ist man der Meinung, dass weit über 90% der Frauen mit HSDD eine psychosomatische Störung aufweisen.
Doch wenn auch selten, es gibt sie natürlich, die biologische Ursache für HSSD. Deshalb muss jede Frau, die sich in eine Sexualtherapie begibt, biologisch abgeklärt werden.

Der zuständige Arzt für eine solche Abklärung ist der/die GynäkologeIn, der/die FrauenarztIn. Es fällt in seine/ihre Zuständigkeit, biologische Ursachen für die fehlende sexuelle Lust zu erkennen und zu therapieren.

Sollte keine Ursache gefunden werden können, die Frau also biologisch gesund ist, muss eine Syndiastische Partnertherapie begonnen werden. Hierfür ist der Sexualmediziner zuständig.

PSYCHOSOMATISCHE Ursachen für HSDD
Während selten biologische Ursachen für die weibliche Unlust gefunden werden können, ist die Liste der aus der Psychosomatik kommenden Gründe lang.

Wir alle wissen, dass Frauen in Bezug auf ihre Sexualität wesentlich sensibler sind als die Männer. Es gibt daher auch viele Möglichkeiten, Störungen zu etablieren.

1. Die Religion und die durch sie ausgesprochenen Tabus und Restriktionen. Das "Du darfst Nicht", "Du sollst Nicht" der Jugend und der Kindheit hinterlässt nachhaltige Eindrücke und vermittelt ein falsches Bild von Sexualität. Sex wird als ekelig, schmutzig und lasterhaft dargestellt...und wie soll eine derart geschädigte Frau jemals guten Sex haben können?

2. Die Erziehung durch die Eltern ist geprägt von der Angst, die Tochter könnte allzu schnell schwanger werden. Sex wird daher dämonisiert, ....- in der Hoffnung, dem Töchterlein die Männer möglichst lange vom Leib zu halten.

3. Eine gestörte Beziehung zum Partner ist eine der Hauptursachen für sexuelle Unlust. Frauen sind beim Sex sensibel, sie müssen ihren Kopf frei haben, um sich "fallen lassen" zu können. Wenn aber eine Dissonanz die Beziehung stört, sind Frauen, - anders als die Männer, oft zum Sex nicht bereit.

4. Die Angst schwanger zu werden kann auch zu Störungen in der Sexualität führen. Frauen verzichten im Unbewussten auf Sex, haben tausend Gründe für die eigene Unlust, um sich nicht der Gefahr aussetzen zu müssen, geschwängert zu werden.

5. Die Angst vor "abnormen" Wünschen kann auch bei Frauen zu Störungen der Sexualität führen. Frauen, die abnorme sexuelle Wünsche bei sich selbst orten, haben ein schlechtes Gewissen "pervers" zu sein und klinken sich aus dem Sexualleben in der Beziehung aus. Ich habe schon vielen Frauen in so gelagerten Fällen geholfen. Eine Therapie ist hier unverzichtbar.

6. Es gibt noch viele weitere "wahre" Gründe für den Verzicht oder die Unlust auf Sex, die einzeln erörtert werden müssen. Scheuen Sie sich nicht, kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen. Möglicherweise retten Sie damit Ihre Beziehung.

georg.pfau@me.com

HILFE BEI PROBLEMEN
Wie auch immer "Ihr" Fall gelagert ist, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Immer dann, wenn aus sexuellen Gründen die Beziehungszufriedenheit leidet, droht Gefahr, Ihren Partner zu verlieren.

Eine anfängliche frauenärztliche Untersuchung ist zum Ausschluss biologischer Ursachen unverzichtbar. In 9 von 10 Fällen wird der/die FrauenarztIn aber nichts finden, dann brauchen Sie einen Sexualmediziner, der eine Paartherapie beginnt.

Nur MIT Ihrem Partner ist es möglich, Ihr Problem in den Griff zu bekommen.

Fragen? georg.pfau@me.com

 
 
 
ES IST MIR WICHTIG DARAUF HIN ZU WEISEN, DASS ICH ALS AUTOR DIESER WEBSITE UNABHÄNGIG BIN. DIESE WEBSITE IST VON NIEMANDEM GESPONSERT ODER UNTERSTÜTZT, SIE FINANZIERT SICH AUS MEINER TÄTIGKEIT ALS ARZT UND DIEJENIGEN PATIENTEN, DIE ÜBER DIESE HOMEPAGE DEN WEG IN MEINE PRAXIS FINDEN. SIE WERDEN DAHER AUCH KEINERLEI WERBUNG ODER POP-UP`s FINDEN. ES GIBT KEINE VERPFLICHTUNG ZUR RÜCKSICHTNAHME AUF DRITTE, ZUM BEISPIEL PHARMAFIRMEN ODER ANDERE POTENZIELLE GELDGEBER. ICH FÜHLE MICH DER WISSENSCHAFT VERPFLICHTET UND MEINEM GEWISSEN.