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Geschlechtsidentitätsstörung

Das Wort Identität kann man am besten mit „Zugehörigkeit“ oder „Zugehörigkeitsgefühl“ übersetzen. Jeder Mensch besitzt viele Identitäten, zum Beispiel die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe (ethnische Identität), oder zu einem Volk (nationale Identität) oder eben zu einem der beiden Geschlechter (Geschlechtsidentität = GI). Identitäten können auch gewechselt werden, wobei aber festgestellt werden muss, dass die Gesellschaft darauf unterschiedlich reagiert. So wird die Änderung der nationalen Identität durchaus akzeptiert, die Änderung der Geschlechtsidentität bleibt indessen mit Vorurteilen behaftet.

Obwohl es Bestrebungen gibt, eine Entpathologisierung (Streichen von der Liste der Krankheiten)  von GIS zu erreichen, ist dies - anders als bei der Homosexualität -  bis heute nicht gelungen. Transsexualität gilt bis heute als Krankheit, als „Geschlechtsidentitätsstörung“. Die Begründung hierfür liegt wohl darin, dass sich die Persönlichkeit Transsexueller häufig als affektlabil und depressiv darstellt. Die Gesellschaft führt mit der von ihr betriebenen sozialen Ausgrenzung meist zu einer Aggravierung des Leidensdruckes.

Dabei handelt es sich um eine „normale“ Erscheinung. „Normal“ insofern, als sie in allen Kulten und allen Gesellschaftsschichten zu finden ist, wenn auch mit unterschiedlicher Häufigkeit.

Dem Phänomen der Geschlechtsidentitätsstörungen ist es zu verdanken, dass in der Sexualmedizin zwischen Sex, dem biologischen Geschlecht, und Gender, dem psychosozialen Geschlecht, unterschieden wird. Die Erkenntnis, dass Sex und Gender nicht übereinstimmen müssen, ist die Grundvoraussetzung für das Verständnis und die kunstgerechte Behandlung von Transgenderpersonen.



 
 
 
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