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Psychologische Gesundheit in der Sexualität

Der psychosexuelle Aspekt sexueller Gesundheit ist eng verflochten mit der sexuellen Praeferenz eines Menschen. Unter der sexuellen Praeferenz versteht man die sexuellen Vorliebe, also der gedankliche Inhalt sexueller Erregungsmuster. Umgangssprachlich würde man sagen, die sexuelle Praeferenz beschreibt das, worauf man "steht".

Die sexuelle Praeferenz wird von Christoph Ahlers (Sexualmedizinisches Institut der Charité in Berlin) in den 3 Achsen der Sexualität zusammengefasst: man unterscheidet

1. die sexuelle Ausrichtung: sie bestimmt welche Altersklasse an SexualpartnerInnen bevorzugt wird.

2. die sexuelle Orientierung: darunter versteht man das beim Sex bevorzugte Geschlecht, man kann auf Frauen oder Männer "stehen", also androphil oder gynäphil sein und

3. die sexuelle Neigung: sie subsummiert alle anderen Merkmale einer sexuellen Vorliebe, z.B. die Größe, die Statur, die Haarfarbe eines Partners, auch die bevorzugte sexuelle Praxis.

Was nun normal ist und was nicht, ist von vielen Faktoren abhängig, unter anderem vom gesellschaftlichen Konsens. Wie jedermann weiss, ist die sexuelle Orientierung das beste Beispiel für willkürlich festgelegte Normen, die vom Zeitgeist getragen werden. Bis Anfang der 1970er Jahre galt Homosexualität als abwegig und als strafbarer Tatbestand, das hat sich buchstäblich über Nacht geändert. Was gestern noch mit Gefängnis bestraft wurde, war plötzlich legal.

Bezugnehmend auf die sexuelle Ausrichtung gilt als Voraussetzung für Legalität, dass ein Sexualpartner gleich sein muss in Recht und Würde. Dies ist bei Kindern natürlich nicht der Fall. Paedophilie gilt daher auch in der Sexualmedizin als schwere Verletzung gesellschaftlicher Normen und ist wegen des bei den Kindern entstandenen seelischen Schadens zu Recht ein strafbarer Tatbestand.

Wie schon erwähnt werden unter der sexuelle Neigung auch besondere sexuelle Praktiken subsummiert, z.B. Fetischismen oder andere sexuelle Handlungen, die als erregend empfunden werden können. Auch hier gibt es Grenzen, nicht jede sexuelle Handlung darf praktiziert werden, selbst dann nicht, wenn das Einverständnis beider Partner vorliegt. Das Reglement ist sehr eindeutig: "Es darf durch Sexualität kein Schaden an Leib oder Seele eines Menschen entstehen". Kannibalismus, - auch das kann eine sexuelle Handlung sein, bleibt verboten, auch wenn das Einverständnis des Betroffenen vorliegt. Dies ist sicher ein Extrembeispiel, doch einen solchen Fall hat es vor nicht sehr langer Zeit gegeben. Er ist von Prof. DDr. C. Beyer (Charité, Berlin) in seinem Buch über menschlichen Kannibalsimus beschrieben worden.

Resumée: "Normal ist Sexualität im psychosexuellen Sinne also dann, wenn sich -freiwillig - zwei gleich starke Partner gefunden haben und wenn bei der Sexualität keiner der Beiden einen somatischen oder psychischen Schaden nimmt."

 
 
 
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